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BKW Verwaltungsratspräsident und Nationalrat Urs Gasche äussert sich zum aktuellen Stand der Energiestrategie 2050. Er freut sich über die Beibehaltung der zwei Grundziele – den Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Effizienz – und ist auch generell mit der marktnäheren Ausgestaltung zufrieden.

Verbesserungsbedarf sieht Urs Gasche allerdings bei der Tarifbestimmung im Rahmen der Vergütungspflicht von Netzbetreibern für Strom aus dezentralen Produktionsanlagen. Eine zweite Kritik betrifft die Debatte um die Notfallsubventionen für nicht rentable bestehende Wasserkraftwerke. Die Diskussion sei zwar berechtigt, könnte aber ausserhalb der Energiestrategie behandelt werden.

Auf die Frage wie das Stimmvolk, im Falle eines fakultativen Referendums, über eine solch komplexe Vorlage entscheiden soll, betont Herr Gasche die Notwendigkeit der Ausarbeitung einer Vorlage, welche die breite Öffentlichkeit annehmen kann. Eine Ablehnung bringe schliesslich niemandem etwas und führe zu einer fehlenden Rechtssicherheit für die Energiebranche.

Lea Naon

Lea Naon

Lea Naon ist Community Affairs Managerin bei der BKW