Der Skisport wird nachhaltiger. Dank neuen Schneekanonen und guter Pistenplanung sinkt der Strom- und Wasser-Bedarf.

Die Wintersaison hat begonnen, die Skifahrer freuen sich auf perfekte Pisten und Bergpanorama. Doch immer mehr stellt sich die bange Frage: Hat es genug Schnee? Das beschäftigt auch die Bergbahnen. So zum Beispiel die Silvretta Arena zwischen Samnaun und Ischgl. Sie hat diesen Sommer den Speichersee Viderböden gebaut. Er ist das neue Herz der Beschneiung im Skigebiet und fasst 60 Millionen Liter – so viel wie 20 Schwimmbecken. Neun Pumpen verteilen das Wasser auf über 1100 Schneekanonen. Das Ziel: Eine bessere «Schlagkraft». Denn in den Alpen werden die kalten Tage und Nächte seltener. «Heutzutage müssen wir in relativ kurzer Zeit viel Schnee produzieren. Deshalb braucht es genug Wasser und Strom», erklärt Robert Wendlinger. Er ist Geschäftsführer der Tiroler Ingenieurfirma AEP, die den neuen Speichersee geplant und gebaut hat. Gleichzeitig ist es im Sinn der Bergbahnen und auch der Skifahrer, dass die Beschneiung möglichst nachhaltig ist und so wenig Energie und Wasser benötigt wie möglich. Dies zum Beispiel mit modernen Beschneiungsanlagen.

Der neue Speichersee Viderböden in der Silvretta Arena versorgt über 1’100 Schneekanonen.

«Schneekanonen werden zum Beispiel ständig weiterentwickelt – mit dem Ziel den Energie- und Wasserbedarf zu senken», sagt Ingenieur Wendlinger. So brauchen neue Modelle bis zu 25 Prozent weniger Energie und Wasser als alte Schneekanonen. Viele Anlagen in den Schweizer Skigebieten werden deshalb in den nächsten Jahren modernisiert und erneuert. Das führt nicht nur zu Kosten für die Bergbahnen, sondern bedeutet auch viel Sparpotenzial für die Zukunft. Auch beim Pistenbau geht der Trend in Richtung Nachhaltigkeit. So ist der Schneebedarf mittlerweile eines der wichtigsten Kriterien für moderne Skipisten. Je kleiner dieser ist, desto besser. «Eine ideale Piste ist nicht zu steil, hat nur wenige Unebenheiten und sollte nicht zu sehr der Sonne ausgesetzt sein. Das alles senkt den Schneebedarf», erklärt Wendlinger.

Solche Pisten sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Denn: «Eine gut angelegte Piste verursacht weniger Betriebskosten», sagt Wendlinger, der mit seiner Firma jahrelange Erfahrung im Pistenbau hat. Diese will sie nun auch in der Schweiz einbringen. Denn die Tiroler AEP ist seit diesem Frühling Teil der BKW.

Dieser Artikel wurde von Ringier Brand Studio produziert.

Ingenieur Robert Wendlinger von AEP

AEP Planung und Beratung

Die BKW bietet in verschiedenen Gebieten Komplettlösungen an, sei dies bei Energie-, Infrastruktur- oder Umweltprojekten. Sie plant und gestaltet nicht nur Solar-Lösungen für Häuser, sondern sogar Brücken oder Wassernetze. Mit ihrem grossen Engagement im Skisport als Swiss-Ski Sponsorin und der Erfahrung bei Infrastrukturbauten ist die BKW prädestiniert für den Pistenbau und somit eine ideale Partnerin für die Ingenieurfirma AEP.

Mehr erfahren