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Luana Flütsch hat am Freitag in der Kombination am Weltcup Lenzerheide der Damen ihr Debut im Weltcup gegeben. Trotz einem Ausfall im unteren Teil der Strecke hat das Nachwuchstalent noch lange nicht genug und blickt positiv in die Zukunft.

Wie fühlst du dich nach deinem Weltcup Debut?

Gut. Leider habe ich die Ziellinie nicht gesehen, aber es ist trotzdem alles in allem ein positiver Tag für mich. Ein Tag, der mir trotz des Ausfalls Freude bereitet.

Was ging dir beim Ausfall durch den Kopf?

Ich habe mich im ersten Moment genervt, vor allem, weil ich schon lange nicht mehr rausgefallen bin. Ich dachte sofort: das war jetzt kopflos. Diese Gedanken sind dann aber rasch verflogen, als ich gesehen habe, dass ich eigentlich bis dahin in der Zeit gut dabei gewesen wäre.

Hat dir die Nervosität ein Schnäppchen geschlagen?

Nein überhaupt nicht. Ich habe mir von Anfang an vorgenommen, das Risiko zu suchen, die ideale Linie zu fahren. Das ist mir dann im unteren Teil nicht mehr geglückt.

Mit welchem Ziel bist du an den Start gegangen?

Ich habe mir keine konkrete Platzierung vorgenommen –  dachte ein Platz unter den ersten 30 wäre sicher gut. In erster Linie wollte ich aber eine gute Leistung zeigen, so wie mir das in der letzten Zeit im Europacup gelungen ist.

Du hattest hier dein Debut vor heimischem Publikum. Was bedeutet dir das?

Das hat das Ganze noch ein bisschen spezieller gemacht. Das Weltcup Debut an und für sich ist ja schon ganz speziell. Ein Debut zuhause, wo alle meine Liebsten kommen und dabei sein konnten, macht es noch viel spezieller. Mega cool.

Kann ein bekanntes Publikum mit Freunden und Verwandten auch Druck bedeuten? Oder spielt das keine Rolle?

Nein das spielt für mich überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil. Ich wusste, dass Verwandte und Bekannte hier sind und mit mir mitfiebern. Das gibt mir ein gutes Gefühl.

Was ist an einem Weltcuprennen, also einem Rennen auf höchstem Niveau, anders?

Was mir sofort aufgefallen ist, sind im Vergleich zum Europacup die vielen Kameras und das grosse Publikum. Es ist schon anders an einem Weltcuprennen zu starten, da die allgemeine Aufmerksamkeit viel höher ist.

Wie gehst du nun mit deinem Ausfall und allgemein mit Rückschlägen um?

Natürlich frustriert mich das. Ich hatte vor allem im letzten Jahr mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Es nervt mich, wenn ich merke, dass ich nicht die Leistung zeigen und abrufen kann, die ich eigentlich drauf hätte. Aber in dieser Saison hat alles gut angefangen und ich hatte eine super Sommervorbereitung. Deshalb fühle ich mich gut und will Vollgas geben und weiterhin mit Freude an den Start gehen.

Was sind deine nächsten Ziele?

Ich will die Europacup Saison gut beenden. Sprich, mich weiter nach vorne kämpfen als meine beste Platzierung unter den ersten sieben. Wer weiss, vielleicht liegt ja mal noch ein Podest Platz drin.

Was treibt dich an, gibt dir Energie?

Wenn ich auf dem Ski stehe und den Schwung mitnehme. Dann denke ich: Skifahren ist geil und zudem kann ich das auch noch gut. Das gibt mir Energie und den Drang nach mehr. Skifahren ist einfach supercool!

Die BKW – offizielle Sponsorin von Swiss-Ski

Die BKW ist offizielle Verbandssponsorin und Nachhaltigkeitspartnerin von Swiss-Ski. Als Kopfsponsorin von Luana Flütsch freut sich die BKW zusammen mit dem Nachwuchstalent über ihr Weltcup Debut.

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Stefanie Uwer

Stefanie Uwer

Kommunikationsmanagerin bei der BKW