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Wer mit der Standseilbahn auf den Niesen fährt, der tut dies dank Strom aus Wasserkraft. Und auch das Berghaus wird ganz mit erneuerbarer Energie betrieben. Ein Teil des Strompreises fliesst zudem in den BKW Ökofonds.

Seit dem Jahr 2017 ist die dreidimensionale Nachhaltigkeit für die Niesenbahn AG Programm. Sie gewichtet die drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft gleich. Oder, wie es bei der der Niesenbahn AG heisst: «sorgfältig» in Bezug auf Gäste und Mitarbeitende, «erfolgreich» in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und finanziellen Erfolg, «vorausschauend» in Bezug auf Umwelt und Klimaschutz.

Der Niesen thront im Berner Oberland und gehört zu den Top-Attraktionen in der Region. Die längste Standseilbahn der Welt führt in zwei Sektionen von Mülenen, gelegen auf 693 Meter über Meer, auf 2‘336 Meter hinauf.

Ein nachhaltiges Produkt für einen exklusiven Ort

Dass die Niesenbahn AG beim Strombezug auf Naturstrom setzt, ist somit naheliegend. «Anlässlich der Vertragserneuerung zum Stromeinkauf war für uns klar, dass wir den Betrieb der beiden Standseilbahnen sowie unseres Berghauses mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen sicherstellen wollen. Für das Berghaus gehen wir mit „Energy Origin Wasser Star“ noch einen Schritt weiter», sagt Geschäftsführer Urs Wohler. Dies nach dem Grundsatz: «Ein nachhaltiges Produkt für einen exklusiven Ort.»

Nachhaltigkeitstatbeweise: von Energieeinsparungen bis Parkgebühren

Beim Umbau des Berghauses Niesen Kulm in den Jahren 2018 und 2019 hat die Niesenbahn AG rund 1,1 Millionen Franken investiert, um Energie einzusparen (Heizung, Lüftung, Abwärmenutzung, Elektro, Beleuchtung, Fenster, etc.). Dies ist ein Anteil von rund 16 Prozent an der Bausumme. Die Niesenbahn AG wirkt seit 2017 aktiv bei der Initiative «cause we care» der Schweizer Stiftung myclimate mit. Kundinnen und Kunden erhalten so die Möglichkeit, Klimaschutz lokal und global zu fördern. Mit einem freiwilligen Beitrag von einem Prozent an Leistungen aus dem Shop leisten sie aktiv einen wirksamen Beitrag an den Klimaschutz. Als Dank für das freiwillige Engagement verdoppelt die Niesenbahn AG den Betrag und investiert die Summe in Nachhaltigkeitsmassnahmen. «So erzielen unsere Gäste mit ihrem Engagement gleich doppelte Wirkung», betont Urs Wohler. Auch ein Viertel der Parkgebühren gehen in denselben Topf. «Letztes Jahr haben die Gäste so rund 40’000 Franken zum Klimaschutz beigesteuert. Wir haben den Betrag verdoppelt.» Die nächste Nachhaltigkeitsaktion: Ab Sommer 2020 geht es dem Foodwaste an den Kragen – mittels eines Analyse- und Massnahmentools. Und wie Geschäftsführer Urs Wohler betont: «Die Ideen gehen uns nicht aus.»

BKW Ökofonds

Kundinnen und Kunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von mindestens 100 Megawattstunden können sich frei am Markt bewegen. Sie wählen, wenn sie sich für Naturstrom entscheiden, bewusst eine Produktionsart sowie eine Herkunftsregion – je nach Vorliebe. Innerhalb der Naturstrom-Palette steht das BKW Produkt « Energy Origin Wasser star » zum Angebot: hergestellt aus Schweizer Wasserkraft, unter strengen Kriterien und daher mit dem « naturemade star » -Gütesiegel zertifiziert. Aus dem Verkauf dieses Produkts fliesst anteilsmässig Geld in den BKW Ökofonds, über diesen wird die Aufwertung von Lebensräumen finanziert. Dieser leicht redigierte Beitrag stammt aus dem Jahresbericht 2019 des BKW Ökofonds.

Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit

Mit unserem Handeln, unseren Produkten und Dienstleistungen tragen wir zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Umwelt bei. Die BKW entwickelt Lösungen für die Gestaltung von zukunftsfähigen Infrastrukturen und Lebensräumen. Dabei bekennt sie sich zu den Sustainable Development Goals der UNO. Mehr Infos zu unserem Nachhaltigkeitsmanagement finden Sie hier.

Katja Bauder

Katja Bauder

Senior Communication Manager bei BKW