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Albert Boss, Leiter Netzgebiet Jungfrauregion
Albert Boss, Leiter Netzgebiet Jungfrauregion

In der Serie «Wir sind BKW» stellen wir Mitarbeitende aus dem Firmennetzwerk vor. Den Auftakt machen fünf Mitarbeitende, bei denen die Planung eine essenzielle Rolle spielt. Albert Boss ist Leiter Netzgebiet Jungfrauregion. Die Passion des Grindelwalders: das V-Bahn Projekt, Sport und Musik.

 

Wer bist du?
Mein Name ist Albert Boss. Ich bin ein waschechter Grindelwalder, wie man so schön sagt. Schon meine Eltern sind hier aufgewachsen. Ich bin verheiratet und Vater von zwei Kindern, im Alter von sieben und neun Jahren. Bei der BKW bin ich als Gebietsleiter der Jungfrauregion tätig und aktuell mit dem V-Bahn Projekt, der Gondelbahn von Grindelwald nach Eigergletscher und Männlichen, beschäftigt, als Zuständiger für den Einsatz Betrieb und Montage sowie als Anlageverantwortlicher für die neue Unterstation.

Warum arbeitest du bei der BKW?
Die BKW ist einerseits eine sehr gute Arbeitgeberin und andererseits gefällt mir mein Aufgabenbereich sehr gut. Ich arbeite seit 2012 für die BKW. Aber eigentlich schon viel länger. Denn 1989 begann ich meine Lehre als Elektromonteur bei der Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG), die 2016 in die BKW integriert wurde.

Warum musst du in deinem Arbeitsalltag gut planen?
Ich muss gut planen, weil es sehr viele verschiedene und abhängige Termine gibt, die wir einhalten müssen. Dies zieht sich durch meinen ganzen Arbeitsalltag. Flexibilität ist wichtig, aber die Termine müssen grundsätzlich gut geplant sein.

Warum bist du von deinem Job begeistert?
Am meisten begeistert mich an meinem Job die sehr abwechslungsreiche Tätigkeit – thematisch und örtlich gesehen. Es gefällt mir, unterwegs zu sein. Immer am selben Ort auf einem Bürostuhl zu sitzen wäre nichts für mich.

Welche drei Eigenschaften braucht es, um deinen Job erfolgreich auszuführen?
Flexibilität, Gelassenheit und Wertschätzung.

Mit welchen Herausforderungen wirst du konfrontiert?
Die Planung der personellen Ressourcen: Ziel ist es, das Personal optimal auszulasten – also, dass die Mitarbeitenden weder zu viel noch zu wenig arbeiten. Da wir fremdgesteuert sind, sei es von der Zentrale, unseren Auftraggebern, der Instandhaltung und den Planern, ist dies eine grosse Herausforderung und nimmt viel Zeit in Anspruch.

Gibt es einen Meilenstein, auf den du dich schon jetzt freust?
Inzwischen ist der Meilenstein bereits erreicht: Auf die Eröffnung der neuen Unterstation in Grindelwald, die seit Anfang Mai in Betrieb ist, habe ich mich schon Wochen und sogar Monate im Voraus gefreut. Das ist etwas, das ich in meiner Karriere wohl nur einmal erleben darf: den Bau einer neuen Unterstation, direkt vor meiner Haustür sozusagen.

Sickern deine planerischen Fähigkeiten auch im Privatleben durch – Stichwort «déformation professionelle»?
Ja, das tut es (lacht). Im Kern des Privatlebens, also bei der Familie, denke ich nicht. Aber wenn es um Hobbys geht, dann schätze ich es, wenn ich die Termine mit Freunden im Voraus planen kann.

Was war dein liebstes Schulfach?
Ganz klar: Mathematik. Logisch. Bei einem «Techniker» wie mir liegt das eigentlich auf der Hand.

Auf was möchtest du in deinem Leben auf keinen Fall verzichten?
Auf Musik und Sport könnte ich keinesfalls verzichten. Ich spiele Kontrabass und Elektrobass und bin in zwei Formationen tätig. Ich bin passionierter Skifahrer und ausgebildeter Skilehrer. Heute fehlt mir jedoch die Zeit dazu, den Skilehrerberuf auszuüben. Zudem bin ich gerne mit dem Mountainbike unterwegs, wandere und jogge.


Weitere Infos:

BKW baut Unterstation Grindelwald neu (Blog vom 3.7.2018)
Projekt V-Bahn

Katja Bauder

Katja Bauder

Senior Communication Manager bei BKW