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Die Solaranlage auf dem Dach des neuen Ricola Kräuterzentrums in Laufen bringt zusätzliche Sonne in den Kräuterzucker. Der Kräuterbonbon-Hersteller setzt seit jeher auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit –  auch bei der Stromproduktion. Als Dienstleisterin hat die BKW die Fotovoltaiknlage auf dem Dach des innovativen Lehmbaus geplant und gebaut.

Die frühlingshaften Temperaturen und die lange Sonnenscheindauer lassen uns die intensiven Düfte, die Pflanzen und Blüten ausströmen, in vollen Zügen geniessen. So wie im kantigen original Ricola Schweizer Kräuterzucker die ätherischen Öle von einheimischen Kräutern eingefangen sind, so fangen die eckigen Solarzellen der Fotovoltaikanlage die Kraft der Sonne ein und wandeln sie in Strom für die Trocknung um. Das Dach des Kräuterzentrums der Ricola soll jährlich 132 MWh produzieren. Das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 30 Einfamilienhäusern. Geplant und gebaut wurde die Anlage von den Spezialisten von BKW Gebäudetechnik. Ricola produziert in Laufen 60 unterschiedliche Kräuterbonbons und 290 Millionen Packungen, die in die ganze Welt exportiert werden. Das weltweit erfolgreichste Produkt ist dabei der original Ricola Schweizer Kräuterzucker.

Mehr als nur Strom

Der Region und der Schweiz verbunden, das ist auch die BKW. Sie ist seit genau 100 Jahren als Netzbetreiberin und Energielieferantin im Bezirk Laufen tätig. Mit der Inbetriebnahme des Unterwerks in Brislach im Jahr 1926 brachte sie dem Laufental den Anschluss ans Hochspannungsnetz. Sie versorgt acht Gemeinden im Bezirk Laufen mit Strom (≈zwei Drittel der Einwohner oder 13 200 Menschen). Sie unterhält acht Unterstationen und fünf Hochspannungsleitungen (≈387 km) und investiert in Ausbau und Unterhalt der Infrastruktur.

Doch heute bringt die BKW weit mehr als nur Strom in den Kanton Basel-Landschaft. Mit den Firmen Arpe AG und Hinni AG aus der Arnold Gruppe sowie  der Jermann Ingenieure + Geometer AG haben gleich drei Unternehmen aus der BKW Gruppe hier ihren Hauptsitz. Sie liefern umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Siedlungswasserwirtschaft sowie Vermessung und Raumplanung. Als Teil des Netzwerks der BKW bieten diese eigenständigen, regional verankerten und erfolgreich am Markt tätigen Gesellschaften ein vielfältiges Portfolio mit umfassenden Dienstleistungen für Private, Unternehmen und die öffentliche Hand.

Alexander Imhof, Stadtpräsident Laufen, Felix Richterich, CEO Ricola AG, Suzanne Thoma, CEO BKW, Sabine Pegoraro, Regierungspräsidentin Kanton Basel-Landschaft, Diego Brait, Leiter Region Jura / Basel-Landschaft BKW, bei der Einweihung der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Kräuterzentrums von Ricola.

 

Die weltberühmten Ricola Kräuter

Barbara Butscher

Projektleiterin Kommunikation bei der BKW