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Jean-Philippe Hagmann will an der BauHolzEnergie-Messe Kunden für ein Pilotprojekt gewinnen. Er lächelt die Leute an, verschenkt Schokolade, doch dann erfindet er den «Per-Anhalter-Trick.»

Erschöpft aber zufrieden haben wir gestern, Sonntag den 16. November, unseren Messestand dem Messebauer zur Demontage überlassen.

Vier Tage dauerte unsere Präsenz an der führenden nationalen Messe für Energieeffizienz, modernen Holzbau und erneuerbare Energien.

Wie es von einer Fachmesse nicht anders zu erwarten war, mussten die Besucherinnen und Besucher nicht gerade unter Platznot leiden. Zu Randzeiten kam es teilweise gar zu menschenleeren Fluren.

Doch im Gegensatz zu Publikumsmessen mit einem Potpourri an Themen nahmen sich die Gäste in unserem Stand zumeist sehr viel Zeit für Gespräche zu einem unserer vier ausgestellten Schwerpunkten – Energieberatung, Heizungsersatz, Fotovoltaik und Hausautomatisierung.

Der Vorteil ein bekanntes Unternehmen zu sein

Ich stand schon an einigen Messen. Die BauHolzEnergie-Messe war für mich jedoch die erste Gelegenheit für die BKW an einem Stand zu stehen.

Das Unternehmen, für das ich vor einigen Jahren an rund fünf Messen präsent sein durfte, war ein Start-up – ein No-Name.

Und es ist eindeutig etwas anderes ein namhaftes und bekanntes Unternehmen zu repräsentieren.

Auf einmal kommen die Besucherinnen und Besucher von sich aus auf uns zu und suchen den Kontakt.

Natürlich nicht immer nur mit positiven Feedbacks, aber genau die offen ausgesprochenen Kritikpunkte sind es, die eine Präsenz an einer Messe so wertvoll machen. Wir nehmen jede Rückmeldung ernst.

Trotz bekanntem Namen war es natürlich nicht so, dass jede Person, die an unserem Stand vorbei schlenderte auch gleich von sich aus das Gespräch mit uns suchte.

Von der Wichtigkeit eines guten Anmachspruchs

Und so mussten wir ziemlich schnell herausfinden, mit welchen Eröffnungssätzen wir am meisten Gäste in unseren Stand zu locken vermochten.

Einen oder wie in unserem Fall gleich zwei Wettbewerbe anpreisen zu können, half natürlich. Auch der Köder mit einem Schöggeli war keine schlechte Masche.

Aber um die Passanten gleich mit dem richtigen Thema ansprechen zu können brauchte es weitere Ideen. In unserem Teil des Standes war unser Ziel, möglichst viele Personen für ein Pilotprojekt zu gewinnen.

Eine Idee, die sich schlussendlich als hervorragender Opener erwiesen hat, war der „Per-Anhalter-Trick“.

Von Hand schrieben wir auf ein Blatt Papier folgende zwei Wörter gross und leserlich auf: „Testkunde gesucht!“ Mit diesem in der Hand lächelten wir Besucherinnen und Besucher an und kamen mit fast allen ins Gespräch. Neugierde wecken ist das A und O.

 Jean-Philippe Hagmann, Product Innovation Manage

Zum Pilotprojekt:
Mit BKW sweet home heat können sie ihre Heizung über das Smartphone steuern.

Erfahren sie mehr:
http://bkw.ch/sweethome

Guy Hüsler

Guy Hüsler

Redaktor Digital Experience