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Stefan Gehrig auf der Solarsitzbank bei der Autobahnraststätte Neuenkirch LU.

Eine Sitzbank, auf der sich während der Pause auch gleich das Handy oder das E-Bike aufladen lässt. Praktisch, oder? Das Beste daran: Es gibt sie bereits. 

Es gibt Ideen, von denen man denkt, wieso man nicht selber darauf gekommen ist.  Zum Beispiel, warum die Parkbank an der Sonne nicht auch gleich Strom produziert. Die holländische Firma ecotap hat die Idee in die Tat umgesetzt, und dank der Firma Partino gibt es die Solarsitzbänke auch in der Schweiz. «Wir haben die Exklusivrechte für den Vertrieb», sagt Stefan Gehrig, Mitinhaber der Firma Partino, eines Partner-Unternehmens der BKW. Seine Firma hat sich die Verbreitung von mobilen Energielösungen auf die Fahne geschrieben. «Als Stefan Gehrig auf uns zukam und uns die innovativen Solarsitzbänke vorgestellt hat, habe ich sofort das Potenzial einer Vertriebspartnerschaft gesehen», betont Julia Plümper, Product & Startup Innovation Manager der BKW. «Gerade für unsere Gemeinde-Kunden ist das ein gutes Angebot. » Die Solarbänke stossen in der Tat auf grosses Interesse, vor allem von Städten, Tourismusgebieten, Spitälern und Firmen. Die erste bereits installierte Bank steht bei der Autobahnraststätte Neuenkirch LU. Kostenpunkt je nach Ausführung zwischen 10 000 und 12 500 Franken. Dass einem beim Sitzen auf der Solarsitzbank nicht heiss wird, dafür sorgt eine schlagfeste Saffier-Kunstoffplatte.

Zwölfmal eine halbe Stunde Strom pro Tag, damit lädt man auch E-Bikes auf

Eine Solarsitzbank liefert zwölfmal eine halbe Stunde Strom pro Tag bei maximaler Entladung. Handys können damit laufend und den ganzen Tag hindurch geladen werden. Aber auch Laptops, E-Scooter, E-Bikes sowie weitere elektronische Geräte können angeschlossen werden. Im Angebot von Partino sind auch Solarladesäulen. Sie produzieren noch mehr Strom und sind auch E-Scooter- und E-Roller-tauglich. «Neu haben wir auch den SMARTY-PORT im Angebot, eine überdachte Solarladestation, welche zum Beispiel als Bushaltestelle genutzt werden kann. Diese Station verfügt zusätzlich über einen Touchscreen, wo Busfahrplan, Sehenswürdigkeiten, Wetter, Regionalinfos und Weiteres raufgeladen werden können», erklärt Gehrig. Er ist überzeugt, dass dezentrale und harmonisierte Ladestationen die Zukunft sind. Partino ist deshalb auch Distributor von Lithiumspeichern, die an öffentlichen Orten, aber auch in Einfamilienhäusern Sonnenenergie speichern und mit einer Schnellladestation Strom ans Elektroauto abgeben können.

«Beim Sitzen wird einem nicht heiss, dank einer Saffier-Kunststoffplatte.»
Stefan Gehrig

START-UPS@BKW

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