So zumindest sehen das zwei Monteure von Arnold. Sie haben für General Electrics mitten in der Wüste Israels an einem Sonnenkraftwerk eine Leitung repariert. Ein kleines Projekt mit grosser Wirkung.

50’600 Spiegel auf 3,15 km2 Fläche und ein 250 Meter hoher Solarturm: In der israelischen Wüste entsteht bis 2020 das fünftgrösste Sonnenkraftwerk der Welt mit einer Gesamtleistung von 121 MW. Damit sollen bis zu 10 Prozent des Energiebedarfs des Landes gedeckt werden. Und mitten drin zwei Monteure von Arnold. Ihre Aufgabe: Eine 161kV-Kabelleitung reparieren, die bei Bauarbeiten verletzt wurde. Dabei handelt es sich um die Hauptleitung des Kraftwerks. Die gesamte Energie des Kraftwerks wird über diese Leitung zur benachbarten Freiluftschaltanlage ins israelische Verteilnetz übertragen. «Mitten in der Wüste eine solche Leitung auf ca. 50 Metern zu reparieren, war schon ein sehr spezielles Erlebnis. Aber auch die Dimension des Kraftwerks hat uns jeden Tag von Neuem fasziniert», sagt Chefmonteur Dominik König.

Arbeitsort: Zelt

In einem schattenspendenden Zelt schlugen die Monteure ihr Lager auf. Und während knapp zwei Wochen blieb dies ihr Arbeitsort. Im Zelt legten sie die defekten, neun Zentimeter dicken Kabel frei und ersetzten zwei Kabelstücke auf einer Länge von fast 50 Metern. «Bei der Verlegung im Jahr 2014 hat Brugg Cables Ersatzkabel hinterlegt. Das war unser Glück: So war unser Reisegepäck um einiges leichter», schmunzelt Dominik König.

«Ein tolles und lehrreiches Abenteuer»

Zum Reparaturauftrag kam Arnold via Brugg Cables. Das Aargauer Unternehmen hatte den prestigeträchtigen Auftrag von General Electrics übernommen: Brugg Cables durfte das imposante israelische Sonnenkraftwerk ans elektrische Hochspannungsnetz anschliessen. Für die Reparaturarbeiten suchte Brugg Cables erfahrene und zertifizierte Monteure und fragte bei Arnold an. «Da waren wir natürlich sofort zur Stelle», so Dominik König. «Der Auftrag vom vergangenen November war zwar kein Riesenprojekt für uns. Dafür ein tolles und lehrreiches Abenteuer mit grosser Wirkung. Wer weiss: Vielleicht ergeben sich weitere spannende Einsätze in solch imposanten Umgebungen.»

Andreas Schmidt

Andreas Schmidt

Projektleiter Kommunikation