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Eine Flutwelle kann auch bei schönem Wetter an Bächen und Flüssen auftreten. Wasserkraftwerke im Alpenraum lassen sporadisch Wasser ab und können dabei sogenanntes Schwallwasser auslösen. Gefährlich ist, dass Schwallwasser weder verhindert noch zeitlich vorhergesagt werden kann.

Die BKW und ihre Tochter- und Partnergesellschaften weisen erneut auf die Gefahren beim Aufenthalt in der Nähe von Fluss- und Bachläufen hin. Beim Betrieb von Wasserkraftwerken kann so genanntes Schwallwasser – eine plötzliche Zunahme der Wassermenge – entstehen. Dieses birgt für Personen, die sich in oder in der Nähe von Wasserläufen aufhalten, ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential.

Jeden Sommer locken schönes Wetter und warme Temperaturen zum Aufenthalt in der Nähe von kühlen Gewässern. Bach- und Flussbette laden ein zum vergnügten Bräteln und zum Sonnenbaden. Der Aufenthalt in diesen Bereichen ist aber nicht ungefährlich, da der Betrieb von Wasserkraftwerken an diesen Gewässern zu einem plötzlichen Anstieg des Wassers führen kann.

Um möglichen Unfällen vorzubeugen, sind sämtliche Gefahrenbereiche mit einheitlichen Warntafeln ausgestattet. In diesen Bereichen ist erhöhte Aufmerksamkeit angebracht. Bei einem raschen Anstieg des Wasserpegels ist das Flussbett so rasch wie möglich zu verlassen.

Mit einer Inseratekampagne in verschiedenen Zeitungen und unter der Infoline 0848 121 175 wird auf diese Gefahren hingewiesen. Schulen, Gemeinden und Tourismusorganisationen haben entsprechende Informationsschreiben erhalten.

Guy Hüsler

Guy Hüsler

Redaktor Digital Experience