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Die Grunder Ingenieure AG hat ein schweizweit einmaliges Produkt im Angebot, das neue Massstäbe in der Vermessungstechnik setzt: Pegasus:Two – für 3D Mobile Mapping.

1’000’000 Laserpunkte in einer Sekunde, 64 Bilder mit total 256 Megapixel: Das sind die auf Anhieb beeindruckenden Zahlen, die die Leistung des 3D Mobile Mappings der Grunder Ingenieure AG umschreiben. Ein Gerät, das neue Massstäbe in der mobilen Datenerfassung betreffend Geschwindigkeit und Genauigkeit setzt. Bereits 2015 hat die Firma Grunder Ingenieure als erstes Ingenieurunternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum das Gerät angeschafft und eingesetzt. Mit dabei seit dem ersten Einsatz ist Thomas Lüthi, Leiter der Vermessungstechnik bei Grunder.

Pegasus:Two mit 8 Kameras mit total 256 Megapixel, 360° Abdeckung und 64 Bilder pro Sekunde.

Mobile Mapping in Ingenieurgenauigkeit

Thomas Lüthi ist gelernter Geomatiker und man sieht ihm den Berufsstolz an, wenn er von der dreidimensionalen, mobilen Kartierung spricht. «Ich bin seit 18 Jahren bei Grunder dabei. Dass wir immer mit der neusten Technologie arbeiten, ist für mich ein riesiger Ansporn», sagt er. Wohl auch deshalb gehört Grunder zu den schweizweiten Marktleadern, wenn es um die Ingenieur-, Bahn- und Spezialvermessung sowie um die amtliche Vermessung geht. «Die Technologie des Laserescanning ist nicht neu. Neu ist mit dem 3D Mobile Mapping aber, dass verschiedene Geräte äussert kompakt in einem vereint sind.»

Thomas Lüthi bei der Arbeit

So kann Thomas Lüthi das Auto zusammen mit einem Kollegen mit Pegasus:Two ausrüsten und bei 80 Kilometer pro Stunde die GPS-referenzierten Daten sofort auf den Computer laden. «Es braucht schon ein wenig Zeit, bis die Aufnahmen auf den Computer gespielt sind. Dafür haben wir dann aber Vermessungsgrundlagen kombiniert mit Orthophotografie wie auch in Laservermessung, die durch ihre Genauigkeit überzeugen», ist Thomas Lüthi überzeugt und fügt hinzu: «Wir bringen mit dem 3D Mobile Mapping die Realität der Aussenwelt auf den Bildschirm ins Büro.» Eine Dienstleistung, die die Grunder Ingenieure AG auch anbietet.

Vermessung im Kernkraftwerk Mühleberg

Nicht überall kann der Pegasus:Two vermessen, wie zum Beispiel in Gebäuden oder engen Gassen: «Für solche Einsätze haben wir ein mobiles Gerät im Rucksackformat. Damit können wir uns zu Fuss im zu vermessenden Raum bewegen – wie wir es letzthin im Kernkraftwert Mühleberg getan haben.» Für das Stilllegungs- und Rückbauprojekt ist Grunder mit dem Vermessen des Reaktorgebäudes und dessen Innenleben beauftragt.

«Das 3D-Mobile Mapping kann sehr flexibel und hochmobil eingesetzt werden, einmal sind es Gebäude, dann Strassen, Bahnhöfe oder auch Bahnschienen. Beim Gotthard Basistunnel haben wir unseren Pegasus:Two auf einen Bahnwagen aufgeladen und sind die Strecke abgefahren», erzählt Lüthi stolz.

3D-Brille und Joystick zum Bearbeiten der Bilder – alles eine Spielerei? «Es ist schon sehr eindrücklich, was wir mit Pegasus:Two alles machen können und die Arbeit damit macht Freude.» Die Datenauswertung bedeute aber auch viel Knochenarbeit hinter dem Computer, ergänzt Lüthi.

Die Grunder Ingenieure AG im 3D Mobile Mapping Einsatz:

Stefanie Uwer

Stefanie Uwer

Kommunikationsmanagerin bei der BKW