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Am Rande der Industriezone in Wohlen (Aargau) befindet sich das Firmengebäude der Hertig Haustechnik AG. Seit einem knappen Jahr gehört sie zur BKW. Was denken die Mitarbeitenden über die Firmenübernahme? BKW Blog war zu Besuch bei Philipp Hertig, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Hertig Haustechnik AG.

15 Mitarbeitende beschäftigt die Firma Hertig Haustechnik AG. Vom KMU zum Konzern: Wie fühlt sich das an? Philipp Hertig, stellvertretender Geschäftsführer der Hertig Haustechnik AG, betont die Vorteile: «In Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der BKW können wir unser Portfolio erweitern.» Er verweist auf den Zuschlag für die Sanierung der Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen für das Schulhaus in Berikon. «Diesen Grossauftrag hätten wir alleine nicht ausführen können. Zusammen mit der Neukom AG nutzen wir die internen Synergien und das fachspezifische Know-how.»

Das entscheidende Argument für den Kunden: ein Ansprechpartner für den ganzen Auftrag. «Synergien nutzen ist nicht bloss eine PR-Floskel. Auf dem Markt ist das ausschlaggebend.» Gleichzeitig profitiert die BKW durch die HLKS Firmen von einem schnellen Markteinstieg. «Die massgeschneiderten Kundenlösungen sind sehr gefragt.

«Zusammen haben wir bessere Marktchancen», Philipp Hertig, stellvertretender Geschäftsführer der Hertig Haustechnik AG

Genau das können wir durch den Zusammenschluss noch besser», betont Philipp Hertig und zeigt aus dem Fenster auf eine weitere HLKS Firma, die zur BKW gehört – die Cantoni Haustechnik AG. «Zusammen haben wir bessere Marktchancen, können bei personellen Engpässen aushelfen und sind dadurch auch flexibler», sagt er strahlend.

Wehmut? Kein Thema

Der Vater von Philipp Hertig hat die Firma 1982 gegründet. Obwohl er theoretisch heute Besitzer des Unternehmens sein könnte, ist er kein bisschen wehmütig, dass die Firma bereits vor vier Jahren in die Störi AG integriert und nun weiterverkauft wurde. «Selbstständigkeit hat auch Nachteile. Deshalb bin ich kein bisschen wehmütig, dass die Firma nun zu einem Konzern gehört.»

Die solide finanzielle Basis, das Netzwerk und das breite fachliche Know-how in der BKW überzeugen ihn. Es liegt ihm am Herzen, dass die Hertig Haustechnik AG weiterhin unter eigenem Namen betrieben wird. «Das ist für uns und unsere Kunden wichtig, da die persönlichen Beziehungen und der regionale Ruf auf dem Markt entscheidend sind.»

Und wie sieht Philipp Hertig die Übernahme für sich selbst? «Ich persönlich sehe fast nur Vorteile. Ich lerne viele neue  Leute kennen, kann auf fachliches Know-how unserer Partner setzen und mich weiterentwickeln.» Einzig der administrative Aufwand und die Entscheidungswege seien etwas aufwendiger. «Aber es liegt an mir, hier klare Prioritäten zu setzen.» 

Stefanie Uwer

Stefanie Uwer

Kommunikationsmanagerin bei der BKW