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Vom 12. Bis 14. August findet der «Marché-Concours national de chevaux» im jurassischen Saignelégier statt. Das jährlich stattfindende Pferdefest ehrt die letzte noch existierende Schweizer Pferderasse, die Freiberger, und ist die wichtigste kulturelle Veranstaltung des Juras. Im jüngsten Kanton der Schweiz wird an alten Traditionen festgehalten. Gleichzeitig ist der Jura Schauplatz mehrerer zukunftsweisender Innovationsprojekte für die Energiebranche.

Im Mittelpunkt des Marché-Concours stehen die Freiberger Pferde, die letzte noch existierende Schweizer Pferderasse. Die lange Zuchtgeschichte in den Freibergen im Schweizer Jura lässt sich über 200 Jahre zurückverfolgen. Zunächst waren die Tiere Nutzpferde, die sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Armee zum Einsatz kamen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das ehemalige Nutzpferd zu einem Freizeitpferd. Heute ist der Jura ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber und das nicht zuletzt wegen der Pferde- und Reittradition.

Das Pferderennen am Marché-Concours 2015

Genau diese Tradition wird am Marché-Concours zelebriert. Seine Ursprünge reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Was als kleine Landwirtschaftsausstellung begann, ist heute ein Volksfest mit Pferdeschauen, Umzügen und Pferderennen, das Jahr für Jahr Zehntausende von Pferdeliebhabern und Besuchern anlockt. Vorführungen von Trott und Galopp, Wagenrennen, aber auch Schauspiele von Vierspännern und von ohne Sattel und Zaumzeug galoppierenden Reiter stehen im Programm. Dieses Jahr wird zudem der Kanton Zürich als Gastkanton in Saignelégier seine Traditionen, Köstlichkeiten und Reitkünste zur Schau stellen.

Tradition und Innovation treffen im Jura aufeinander

Im Jura werden Traditionen wie die Pferdezucht oder die Uhrmacherkunst gepflegt und fortgeführt. Dabei ist der kleine Kanton geradezu ein Magnet für zukunftsweisende Innovationsprojekte in der Energiebranche. Seit über 25 Jahren testet, pilotiert und demonstriert die BKW innovative Technologien in den Jurahöhen. Angefangen hat alles mit dem Bau des Sonnenkraftwerks auf dem Mont-Soleil im Jahr 1992. Damals noch ein Forschungsprojekt mit Pioniercharakter – Das Kraftwerk war das grösste in ganz Europa. Heute baut die BKW zusammen mit der Energie du Jura (EDJ) und der Industrie und Fahrzeuglogistikfirma GEFCO Suisse SA in Courgenay eine der leistungsstärksten Fotovoltaikanlagen der Schweiz. Wenn die Anlage fertig ist, wird sie mit ihrem Solarstrom den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1550 Haushalten decken können.

Auch in Sachen Windenergie werden im Jura neue Standards gesetzt: Auf dem Mont-Crosin steht der Windpark JUVENT, der aktuell grösste Windpark der Schweiz. Er wird gerade einem Repowering unterzogen, bei welchem vier Turbinen durch neue, grössere ersetzt werden. Allein der Transport der Rotorblätter zeigt sich spektakulär. Mit dem Swiss Energypark forscht die BKW zusammen mit Partnern im Jura an der konkreten Umsetzung der Energiewende. Denn in Zukunft werden unregelmässig produzierende, erneuerbare Energien eine zentrale Rolle in der Energieversorgung einnehmen. Dies bedingt innovative Kraftwerkparks, intelligente Netze und leistungsfähige, wirtschaftliche Energiespeicher.

All diese Projekte sind nur dank der Vielfalt des Juras möglich. Sie ist es auch, die die Region so anziehend macht – sowohl für die Forschung, als auch für die Menschen. Im Jura haben Tradition und Innovation beide einen festen Platz, genauso wie bei der BKW. Aus diesem Grund engagiert sich die BKW schon seit Jahren für die Region. Beim Marché-Concours sind wir auch dieses Jahr, bereits zum 15. Mal in Folge, als Hauptsponsorin dabei. Besuchen Sie uns dort in unserer Lounge und lernen Sie den Jura kennen! Zum Programm des Marché-Concours

BESUCHEN SIE UNSERE KRAFTWERKE IM JURA

Das Sonnenkraftwerk Mont-Soleil und das Windkraftwerk Mont-Crosin können Sie das ganze Jahr über besuchen. Weitere Informationen finden Sie im BKW Besucherzentrum.

Ivana Jazo

Ivana Jazo

Redaktorin Digital Communications bei der BKW