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Im Rahmen eines Pilotprojektes untersucht die BKW zusammen mit weiteren Experten aus der Energie- und ICT-Branche ein innovatives Monitoring- und Managementsystem – die Gridbox. Die neue Technologie misst die reale Belastung der Mittel- und Niederspannungsnetze. Damit schafft sie die Grundlage für zukünftige innovative Anwendungen

Die Grundidee des Projekts «Gridbox» besteht darin, das Mittel- und Niederspannungsnetz mit einer Messinfrastruktur auszurüsten, so wie sie für das Höchst- und Hochspannungsnetz bereits seit Jahrzehnten existiert. Das Wissen über den tatsächlichen Netzzustand eröffnet den Verteilnetzbetreibern eine Vielfalt an Optimierungsmöglichkeiten. So können beispielsweise Überlastungen des Netzes frühzeitig ausgeglichen und sogar Kosten beim Netzausbau sowie bei den Wartungen eingespart werden. Ein flächendeckendes Monitoring der Verteilnetze ermöglicht aber auch zukünftige Innovationen im ganzen Energiemarkt. Monitoringsysteme können den Stromverbrauch der einzelnen Kunden erfassen und so Wärmepumpen, Boiler, Batteriespeicher oder dezentrale PV-Anlagen in Echtzeit regeln. Mit einer solchen Technologie sind ganz neue Geschäftsmodelle denkbar. «Das Gridbox-System entwickelt innovative Netzkomponenten sowie Informations- und Kommunikationstechnologien, die dem Verteilnetzbetreiber ein aktuelles Bild über die Auslastung seines Niederspannungsnetzes liefern. Damit lassen sich die am Netz angeschlossene Erzeuger und Verbraucher dynamisch steuern. Unter Umständen können auch Netzverstärkungen reduziert und dezentrale Erzeugungsanlagen kostengünstig angeschlossen werden», so Dr. Oliver Krone, Leiter Smart Grid Engineering bei der BKW.

PROJEKT GRIDBOX

Lesen Sie den vollständigen Artikel von Dr. Benedikt Vogel, im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) unter Projekt Gridbox.

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