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Irgendwo auf der Welt weht immer Wind. Damit ist die Menge an sauberer, erneuerbarer Energie, die Wind geben kann, praktisch unbegrenzt. Die BKW folgt dem Ruf, und geht dorthin, wo der Wind weht: nach Norwegen.

Windenergie ist keine Erfindung der Neuzeit. Der Mensch nutzt sie schon seit Jahrtausenden für seine Zwecke. Zunächst zur Fortbewegung mit Segelschiffen, später auch für die Ballon-Luftfahrt. Aber auch zur Verrichtung von mechanischer Arbeit wurde die Windenergie seit jeher gebraucht, beispielsweise mithilfe von Windmühlen. Diese dienten dem Mahlen von Getreide, der Baumwollspinnerei oder als Kraftquelle für das Sägen von Holz, die Herstellung von Öl und Papier sowie das Entwässern von Sumpfgebieten. Seit der Entdeckung der Elektrizität und der Erfindung des Generators wird die Windenergie bekannterweise auch zur Stromerzeugung genutzt.

Aufgrund ihrer weltweiten Verfügbarkeit, ihrer niedrigen Kosten sowie ihres technologischen Entwicklungsstandes gilt die Windenergie als eine der vielversprechendsten regenerativen Energiequellen. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Energiepolitik und den Energiestrategien vieler Staaten. Es wundert also wenig, dass auch die BKW den Ausbau der Windenergie fördert.

Dort wo der Wind weht: Norwegen

Norwegen verfügt europaweit über eines der grössten natürlichen Potenziale an Windkraft. Besonders die Küstenregionen Norwegens sind hohen Windgeschwindigkeiten ausgesetzt. Dennoch wurde der erste Windpark in Norwegen überhaupt erst im Jahr 2002 eröffnet. Das Projekt Fosen Vind, an dem die BKW zusammen mit weiteren Partnern beteiligt ist, ist das momentan grösste Onshore-Windkraftprojekt in Europa. Es wurde bereits früher in Erwägung gezogen, in der Region um Trondheim Windparks zu bauen, weil dort ideale Windverhältnisse herrschen. Dank der intensiven Zusammenarbeit von Statkraft, TrønderEnergi, BKW und der Credit Suisse Energy Infrastructure Partners AG konnte nun ein Pionierprojekt in die Wege geleitet werden.

Das Projekt sieht vor, dass in den Jahren 2018 bis 2020 insgesamt sechs Windparks ans Netz angeschlossen werden. Die 278 Turbinen werden jährlich rund 3’400 GWh Strom produzieren – dies entspricht dem jährlichen Verbrauch von ungefähr 750’000 Schweizer Haushalten. Die BKW betreibt bereits Windparks in der Schweiz, in Deutschland und Italien und seit 2015 auch in Frankreich. Durch dieses Projekt in Norwegen stärkt sie ihr bereits grosses Portfolio durch geografische und regulatorische Diversität.

Ivana Jazo

Ivana Jazo

Redaktorin Digital Communications bei der BKW