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Ein wichtiger Tag im Leben von 27 jungen Menschen – der Start ins Berufsleben. Ab jetzt heisst es anpacken, pünktlich sein und Selbstverantwortung übernehmen. Ein Einblick in die ersten beiden Tage der Lehre bei BKW.

Aufgeregt, neugierig und mit vollgepackten Taschen treffen die neuen Lernenden am Montagmorgen am Viktoriaplatz ein. Gegenseitiges Kennenlernen, Verantwortung übernehmen sowie Übergang von der Schule ins Berufsleben stehen im Fokus der kommenden zwei Tagen. „Geniesst diese Zeit und legt damit einen guten Grundstein für den weiteren beruflichen Weg.“ Mit diesen Worten begrüsst Daniela Aeberhard die 27 neuen Lernenden.

Die Vielfältigkeit der BKW spiegelt sich auch in den verschiedenen Lehrberufen wieder (Kauffrau/Kaufmann, Netzelektriker/in, Elektroplaner/in, Informatiker/in und Polymechaniker/in). Ebenso unterstützt die BKW Zweitausbildungen als Netzelektriker/in; Dieses Jahr beginnen gleich 6 Personen mit einer Zweitausbildung als Netzelektriker/in, darunter eine Frau.

Den Kopf voller Emotionen

In Kleingruppen erarbeiten die Teilnehmenden anschliessend die verschiedenen Lehrberufe sowie die Rechten und Pflichten während der Lehre. Tipps aus erster Hand erhalten die Neulinge von Lernenden im zweiten und dritten Lehrjahr. Nach einem arbeitsreichen Morgen geht’s los in Richtung Jura. Zuerst steht die Besichtigung der Wasserkraftwerke Schwarzhäusern und Wynau auf dem Programm. Die Besichtigung des Maschinenraums mit den mächtigen Generatoren und der riesigen Turbine 25 Meter unter dem Wasserspiegel wecken einerseits Staunen andererseits ist die angenehme Kühle eine willkommene Abwechslung zu den heissen 30 Grad draussen.

Müde und den Kopf voller Emotionen geht es weiter auf den Mont Soleil. Besser könnte das Wetter nicht sein für einen gemütlichen Grillabend. Gemeinsam bereitet ein Teil der Gruppe das Abendessen zu – eine optimale Vorbereitung auf den Berufsalltag. Teamarbeit und das gemeinsame Ziel in den Augen behalten ist auch bei der Arbeit gefragt. Das Warten auf die Kartoffeln (Wasser wollte zuerst nicht kochen bei dieser grossen Menge) hat sich definitiv gelohnt. Hungrig und mit einer wunderschönen Aussicht auf den Chasseral geniesst die ganze Gruppe das selbst zubereitete Abendessen (Kartoffelsalat, grüner Salat und Pouletbrust oder Hohrückensteak). Nach einem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer ist Bettruhe angesagt.

Am nächsten Tag hiess es um 07:15 Uhr Tagwache. Für viele deutlich später als in den kommenden Tagen. Ebenso bei der Zubereitung des Frühstücks wie auch beim anschliessenden Hausputz ist Teamarbeit gefragt. Auch wenn das Putzen nicht die Lieblingsbeschäftigung vieler ist – im Arbeitsalltag trifft jeder früher oder später auf weniger interessante Aufgaben. Leider beginnt es zu regnen, so dass ein Teil der anschliessenden Gruppenarbeit nach drinnen verlegt werden muss. Nach dem Mittagessen steht als Abschluss der Starttage die Besichtigung des Windkraftwerks Mont Soleil auf dem Programm. Nach dem warmen Nachmittag von gestern ist es richtig frisch und sehr windig. Also der perfekte Ort für den Bau von Windturbinen.

Annette Vogt

Annette Vogt

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